IT-Lexikon

Active Directory

Verzeichnisdienst von Microsoft, mit dem Benutzer, Geräte und Berechtigungen in einem Unternehmensnetzwerk zentral verwaltet werden.

Active Directory – ausführlich erklärt

Active Directory (AD) ist die zentrale Benutzer- und Rechteverwaltung in Windows-Netzwerken. Statt Konten auf jedem einzelnen PC zu pflegen, liegen Benutzer, Gruppen, Computer und Drucker in einer Datenbank auf einem Domänencontroller. Meldet sich jemand an einem Arbeitsplatz an, prüft das Active Directory die Anmeldedaten und weist automatisch die passenden Zugriffsrechte, Laufwerke und Richtlinien zu.

Über Gruppenrichtlinien (GPO) lassen sich Sicherheitseinstellungen, Softwareverteilung oder Passwortregeln für alle Geräte auf einmal festlegen. Die Cloud-Variante heißt Microsoft Entra ID (früher Azure AD) und wird für Microsoft 365 genutzt; viele Unternehmen betreiben beides parallel in einer hybriden Umgebung.

Was bedeutet Active Directory für Ihr Unternehmen?

  • Neue Mitarbeitende sind in Minuten mit allen Rechten eingerichtet, ausscheidende Konten sofort gesperrt.
  • Berechtigungen auf Ordner und Anwendungen werden über Gruppen sauber dokumentiert – wichtig für Audits und DSGVO.
  • Ein ausgefallener Domänencontroller legt die Anmeldung lahm: Redundanz und Backup sind Pflicht.
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